Das Neue Blatt

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In folgenden Ausgaben von "Das neue Blatt" sind Artikel oder Bilder mit Wolke Hegenbarth erschienen (Auswahl):
  • Das neue Blatt 2/2006, Seite 60, "Modesünden 2006", < 1 Seite

Das Neue Blatt (Schreibweise des Verlages: DAS NEUE BLATT) ist eine wöchentlich erscheinende deutsche Frauenzeitschrift.

Sie erschien erstmals 1950 im Verlagshaus Die Welt GmbH, das 1953 vom Verlag Axel Springer aufgekauft wurde. Heute wird sie von der Hamburger Bauer Verlagsgruppe herausgegeben. Wie andere Titel der Regenbogenpresse berichtet "Das Neue Blatt" vornehmlich über europäische Adelshäuser und andere Prominente. Weitere Themenschwerpunkte sind Gesundheit, Ernährung, Mode, Reisen und Wohnen.

Die Zielgruppe der Zeitschrift sind nach Angabe des Bauer Verlags die sogenannten "Best Ager", also Frauen im Alter von 40 bis 59 Jahren. Im Quartal III/05 erreichte das Blatt laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) eine Druckauflage von 1.000.015 Exemplaren. Die verkaufte Auflage lag bei 741.482 Exemplaren, davon der überwiegende Teil im Einzelverkauf. Der Heftpreis beträgt im Handel 1,40 Euro. Nur 64.456 Hefte wurden im Abonnement, 28.817 über Lesezirkel vertrieben. Insgesamt erreicht das Blatt rund 2,34 Mio Leser.

Gerichtsprozesse

"Das Neue Blatt" sorgte 1961 für einen Präzedenzfall im deutschen Medienrecht, als es in seiner Ausgabe vom 29. April des Jahres ein frei erfundenes Interview mit der ehemaligen persischen Kaiserin Soraya Esfandiary Bakhtiari abdruckte. Das Landgericht Hamburg gab einer Klage Sorayas statt und verurteilte "Das Neue Blatt" auf Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 15.000 DM wegen Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts. Ein Berufungsprozess vor dem Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil, das Bundesverfassungsgericht wies eine Verfassungsbeschwerde des Axel Springer Verlags zurück. Der Fall wurde seither in der bundesdeutschen Rechtsprechung häufig herangezogen, wenn das von Medien beanspruchte Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit mit den Persönlichkeitsrechten von Prominenten in Konflikt kam.

Ein weiteres Mal wurde die Berichterstattung der Zeitschrift 1998 vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt. Das Neue Blatt hatte über eine angeblich bevorstehende Hochzeit von Caroline von Monaco berichtet und wurde im "Caroline-von-Monaco-Urteil I" zum Abdruck einer Gegendarstellung verurteilt.

Königin Silvia von Schweden erreichte im Jahre 2003 einen Vergleich mit dem Neuen Blatt, daß am 28. Januar 2004 Gegenvorstellungen "Keine Ehekrise! Keine Untreue! Keine Scheidungsabsichten!" veröffentlicht wurden.

Weblinks