Die unendliche Geschichte

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Wolke Hegenbarth

nennt auf ihrer Homepage wolke.tv (alte Version) "Die unendliche Geschichte" als Lieblingsbuch.

Die unendliche Geschichte ist der Titel eines zugleich märchenhaften, phantastischen und romantischen Bildungsromans, veröffentlicht von Michael Ende (* 1929; † 1995) im Jahr 1979.

Der Roman wurde 1979 mit dem Buxtehuder Bullen und 1980 mit dem Silbernen Griffel und dem Wilhelm-Hauff-Preis ausgezeichnet.

Die wesentliche Aussage des Romans liegt darin, dass durch das Träumen und das Eintauchen eines Menschen in eine Fantasiewelt Ideen und Gedanken entstehen, die in die Wirklichkeit übertragen werden können, indem sie in der Realität die Augen für die "Wunder und Geheimnisse im Alltäglichen" öffnen.

Die Reise des Protagonisten Bastian in die Fantasiewelt ist somit in Wahrheit ein Eintauchen in eine vergessene Realität, in eine "verloren gegangene Wertewelt" (Michael Ende), die neu entdeckt und benannt werden muss, um wieder ins Bewusstsein zu gelangen. "Nur der richtige Name gibt allen Wesen und Dingen ihre Wirklichkeit", sagt die Kindliche Kaiserin, selbst suchend nach einem Namensgeber. Letztlich ist dies auch als Ode an die Liebe ("Wasser des Lebens") zu verstehen, die immer wieder neu entdeckt werden muss, um zu wachsen.

Der Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur ist nicht schwarz gedruckt, sondern zweifarbig (in den meisten Drucken zumindest), um die echte Welt (rote Schrift) und Phantásien (blaugrüne Schrift) zu unterscheiden (Farben variieren). Das Buch hat 26 Kapitel, jedes davon beginnt in alphabetischer Reihenfolge von A bis Z mit einer großen, reichlich verzierten Initiale. Die Gesamtgestaltung wurde zusammen mit der Illustratorin Roswitha Quadflieg entwickelt. In der Neuauflage des Buches von 2004 fehlen diese Initialen sowie die grüne Schrift.

Endes Roman beinhaltet ein „Buch im Buch“. Die Geschichte des Hauptcharakters, Bastian, und die von Phantásien überschneiden sich so lange, bis es am Schluss zusehends schwieriger wird, sie auseinanderzuhalten.

Durch diese Struktur gelingt es Ende, zumindest innerhalb seines Werkes, die Grenze zwischen Leser und Romanfigur verschwimmen zu lassen, da Bastian sich im Verlauf der Geschichte zwischen dem einen und dem anderen hin und her bewegt.

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