Maren Kroymann

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Maren Kroymann mit Gottfried Vollmer (© www.alex-degenhardt.de)

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Maren Kroymann (* 19. Juli 1949 in Walsrode) ist eine deutsche Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin. Sie engagiert sich für die gesellschaftliche Anerkennung von Schwulen und Lesben.

Leben

Maren Kroymann wuchs in Tübingen auf. Nach dem Abitur 1967 begann sie ein Studium der Anglistik/Amerikanistik und Romanistik in Tübingen und spielte parallel dazu Theater. Nach Auslandsaufenthalten in den USA und Frankreich ging sie 1971 nach Berlin und arbeitete dort u. a. im linken Hanns-Eisler-Chor. Durch ihr erstes Bühnenprogramm "Auf du und du mit dem Stöckelschuh" 1982 wurde sie fürs Fernsehen entdeckt. 1988 erhielt sie eine Hauptrolle in der vom damaligen Süddeutschen Rundfunk produzierten Serie "Oh Gott, Herr Pfarrer". Zwei Jahre später spielte sie die Hauptrolle in der Serie "Vera Wesskamp".

Ende 1993 bekam Maren Kroymann in der ARD eine eigene Comedyshow namens "Nachtschwester Kroymann", die allerdings abgesetzt wurde, als den zuständigen Redakteuren Kroymanns Themen zu brisant wurden. Im selben Jahr artikulierte sie ihr lesbisches Coming-out in der Zeitschrift Stern. Auf Fotos präsentierte sie sich in diesem Artikel gemeinsam mit ihrer damaligen Lebensgefährtin Susanne Evers.

2000 erhielt sie den Berliner Frauenpreis für ihr Werk als Kabarettistin und Schauspielerin und ganz besonders für ihr mutiges und wegweisendes feministisches Kabarett.

2006 erhielt der Film "Verfolgt" mit Maren Kroymann in der Hauptrolle den Goldenen Leoparden im Wettbewerb "Cineasti del Presente" des 59. Internationalen Filmfestivals von Locarno.

Maren Kroymann lebt heute (2007) mit ihrer Lebensgefährtin, der Fernsehjournalistin Claudia Müller, in Berlin.

Filmographie

  • 1986: Wanderungen durch die Mark Brandenburg
  • 1988: Oh Gott, Herr Pfarrer
  • 1990: Baldur Blauzahn
  • 1992: Vera Wesskamp
  • 1993: Brandnacht
  • 1992: Kein Pardon
  • 1996: Nachtschwester Kroymann
  • 1996: Das Superweib
  • 1998: Gisbert
  • 1998: Der Campus
  • 1999: Schande
  • 2000: Tatort – Bienzle und das Doppelspiel
  • seit 2001: Mein Leben & Ich
  • 2001: Durch dick und dünn
  • 2003: Der Preis der Wahrheit
  • 2004: Ein Baby zum Verlieben
  • 2004: Tatort – Bienzle und der steinerne Gast
  • 2006: Nicht ohne meine Schwiegereltern
  • 2006: Verfolgt

Weblinks