Paso Doble

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Der Paso Doble ist ein lateinamerikanischer Tanz im 2/4-Takt, der bei 60 bis 62 Takten pro Minute getanzt wird. Er ist auf Turnieren der vierte getanzte lateinamerikanische Tanz. Der Paso Doble soll Stolz ausdrücken.

Entstehung und Geschichte

Der Paso Doble (was wörtlich übersetzt "Doppelschritt" heißt) ist die in Spanien und Frankreich entwickelte tänzerische Darstellung des Stierkampfes. In den Tanz wurden auch Flamenco-Elemente aufgenommen. Entstanden ist er im 19. Jahrhundert. Choreographiert wurde der Tanz in den 1920er Jahren in Paris, weswegen viele Figuren französische Namen tragen.

Charakteristik

Der Paso Doble ist ein progressiver Tanz, das heißt das Tanzpaar bewegt sich während des Tanzens durch den Ramu. Der Herr stellt den Torero dar, die Dame das rote Tuch. Beide bewegen sich um den imaginären Stier. Bisweilen kann die Dame auch eine Flamencotänzerin oder den Schatten des Toreros darstellen.

Die Musik, nach der Paso Doble getanzt wird, ist ein spanischer Marschtanz, der aus einer Einleitung und zwei Hauptteilen mit genau festgelegten Höhepunkte besteht.