Samba
Die Samba (auch der Samba) ist ein lateinamerikanischer Tanz im 2/4-Takt, der bei etwa 50 bis 52 Takten pro Minute getanzt wird. Die Samba ist auf Turnieren der erste getanzte lateinamerikanische Tanz. Die Samba soll Dynamik ausdrücken.
Entstehung und Geschichte
Die Samba entstand ursprünglich aus uralten Kreistänzen der Bantu, die als Sklaven nach Südamerika und hier insbesondere Brasilien kamen. Der Rythmus der getrommelten Tänze gilt als Ursprung der Sambamusik.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts kam ein Sambatanz unter dem Namen "Maxixe" nach Europa, konnte sich jedoch durchsetzen. Um 1924/25 wurde die Maxixe unter dem Namen "Samba" erneut in Europa getanzt, erneut jedoch ohne größeren Erfolg. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Samba zum Repertoire jeder Tanzkapelle gehörte, erlangte auch der Tanz große Popularität.
Charakteristik
Die in Europa getanzte Samba hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasiliansichen Tanzform gemein. Die Samba wird mit fließenden und wellenförmigen Bewegungen durch den Raum getanzt. Typisch sind schnelle Hüftbewegungen. Die Wellenbewegung entstand früher durch ein als Bouncen bezeichnetes Erheben im Bein; heute wird sie mehr durch die Bauchmuskulatur erzeugt.