Udo Schenk
| "Mein Leben & Ich"
Udo Schenk spielt den Chemielehrer Dr. Orthmanns in den Episoden "Eine gewisse Chemie", "Alles wird anders (Teil 1)" und "Die Reifeprüfung". |
Udo Schenk (* 1. Januar 1953 in Wittenberge) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
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Leben
Nach dem Schauspielstudium an der Theaterhochschule Leipzig debütierte er in einem Märchen auf einer Bühne im damaligen Karl-Marx-Stadt, zog später nach Berlin, wo er von 1975 bis 1985 am "Maxim-Gorki-Theater" engagiert war. Nebenbei gastierte er auch am "Deutschen Theater Berlin". Schenk überahm beim Fernsehen der DDR einige Hauptrollen in Filmproduktionen und wirkte später auch in einigen DEFA-Spielfilmen mit, wie beispielsweise "Dach überm Kopf".
Während eines Theatergastspiels in der Bundesrepublik Deutschland setzte Schenk sich 1985 vom restlichen Ensemble ab und verließ so die Deutsche Demokratische Republik. Im Anschluß begann er eine neue Karriere in der Bundesrepublik. Es folgten Theaterengagements unter anderem in Köln und Berlin. Schenk übernahm zahlreiche Film- und Fernsehrollen, wobei er meist den aalglatten Bösewicht oder Schurken darstellte. Heute lebt Schenk wieder in Berlin und ist verheiratet mit der Schauspielkollegin Marina Krogull.
Synchronarbeiten
Udo Schenk ist seit 1985 umfangreich in der Synchronisation tätig. In mehreren hundert Produktionen lieh er seine markante Stimme bereits u. a.
- Kevin Bacon (u. a. "Sleepers" und "Flatliners"),
- Kenneth Branagh ("Gingerbread Man"),
- Jeffrey Combs ("Weyoun" in "Star Trek: Deep Space Nine" sowie "Thy’lek Shran" in "Star Trek: Enterprise"),
- Brad Dourif ("Der Herr der Ringe: Die zwei Türme"),
- Michael Emerson ("Henry Gale" bzw. "Benjamin Linus" in "Lost"),
- Ralph Fiennes (u. a. "Der englische Patient" und "Harry Potter und der Feuerkelch"),
- Gary Oldman (u. a. "Air Force One" und "Das fünfte Element") und
- Kevin Spacey ("Die üblichen Verdächtigen").
Udo Schenk ist der "Stamm-Synchronsprecher" von Ray Liotta. Er sprach ihn unter anderem in "GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia" (1990), "Flucht aus Absolom - No Escape" (1994), "Unforgettable" (1996), "Copland" (1997) und "Hannibal" (2001)
Weiterhin erlangte Udo Schenk große Beliebtheit als deutsche Synchronstimme der Computerspielfigur Raziel, in den Computerspielen "Soul Reaver 2" und "Legacy of Kain: Defiance".
Filmografie (Auswahl)
- 1975: Im Schlaraffenland
- 1978: Rotschlipse
- 1980: Aber Doktor!
- 1980: Dach übern Kopf
- 1982: Der Lumpenmann
- 1983: Im Spiegel
- 1994: Natalie - Endstation Babystrich
- 1994: Die Bombe tickt
- 1997: Natalie - Die Hölle nach dem Babystrich
- 2004: Stauffenberg
- 2004: Ein Fall für zwei - Doppeltes Spiel
- 2004: Wolffs Revier - Die Richter
- 2004: Der letzte Zeuge - Der vergessene Tod
- 2006: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei]] - Am Abgrund
- seit 2006: In aller Freundschaft
- seit 2006: Alle lieben Jimmy